Power Napping – So funktioniert‘s

Mit diesen Tipps klappt der Energieschlaf!

In vielen Ländern ist ein kurzer Minutenschlaf in der Mittagspause längst üblich. Einige Unternehmen in den USA und Japan haben sogar Schlafräume zum Entspannen. Aber auch bei uns in Österreich wird das kurze Nickerchen immer beliebter.

Immerhin sorgt der Power Nap nicht nur für neue Energie nach dem Mittagessen: Er stärkt das Immunsystem, senkt das Herzinfarktrisiko und beugt Bluthochdruck vor. Allerdings muss man richtiges Power Napping lernen bzw. üben. Mit diesen Tricks klappt’s mit dem Minutenschlaf:

1. Der beste Zeitpunkt

Wenn man müde und unkonzentriert ist, eignet sich das Power Napping am besten – das ist meistens direkt nach dem Mittagessen der Fall. Damit es nachts keine Probleme beim Einschlafen gibt, sollte man nicht nach 16 Uhr dösen.

2. Die passende Dauer

15 bis 20 Minuten sind die perfekte Dauer für einen Power Nap. Länger sollte das Nickerchen nicht dauern, damit man nicht in einen Tiefschlaf fällt. Ansonsten fühlt man sich danach nämlich erst recht erschlagen und kommt nur schwer in die Gänge.

3. Die bequeme Körperhaltung

Theoretisch kann man überall schlafen: Auf der Couch, im Bus – oder eben am Schreibtisch. Dazu einfach Arme auf dem Schreibtisch verschränken und den Kopf darauf legen oder den Bürostuhl so weit wie möglich zurücklehnen.

Tipp: Damit man schneller einschlafen kann, sollte man dem Körper Dunkelheit vorschwindeln. Dazu entweder die Rollläden herunterlassen oder eine Schlafmaske verwenden.

4. Das richtige Aufwachen

Hier gibt es mehrere Varianten. Die gängigste ist jene, bei der man sich einen Countdown oder Alarm am Smartphone stellt und nach einer bestimmten Zeitspanne davon geweckt wird.

Oder man probiert einen altbewährten Trick aus: Dazu während des Schlafens einen Schlüsselbund in die Hand nehmen. Sobald man in einen Tiefschlaf fällt, entspannen sich die Muskeln und die Schlüssel fallen auf den Boden, wodurch man ganz schnell wieder aufgeweckt wird.

5. Das optimale Munterwerden

Hat der Wecker geklingelt, sollte man unbedingt sofort aufstehen – auch wenn man nicht geschlafen hat. So gewöhnt man seinen Körper an den neuen Rhythmus. Damit man wieder richtig aktiv wird, sollte man den Kreislauf in Schwung bringen. Dazu ans offene Fenster stellen, sich kurz strecken und ein paar Hampelmänner machen. Weiter geht’s mit jeder Menge Konzentration und Energie!