Kenn‘ deinen Sport: Streetball

Tempo, Tricks, Technik: Warum Streetball so beliebt ist? Eine Erklärung dafür ist wohl das unglaubliche Tempo der Basketballvariante, außerdem braucht man im Gegensatz zum regulären Basketball nur sechs Spieler und einen Korb. Aber das vielleicht wichtigste Kriterium ist die absolute Coolness des Sports, der zu einem besonderen Aspekt der städtischen Jugendkultur geworden ist und untrennbar mit dem HipHop-Lifestyle verbunden ist.

Cooler Sport aus dem Big Apple

New York - die Stadt, die niemals schläft - gilt als Ursprung des Streetball; genauer gesagt der berühmte Freiplatz im Rucker Park im Stadtteil Harlem, auf dem viele spätere Stars der US-Profiliga NBA ihre Tricks lernten und der von HipHop-Künstlern gerne als Kulisse für Musikvideos genutzt wird. Aber Streetball hat schon vor vielen Jahren den Sprung über den Großen Teich geschafft, seit den 1990er-Jahren ist Streetball auch in Europa ein populärer Sport.

Jedes Spiel ist anders

Beim Streetball kann jedes Spiel nach ganz eigenen Regeln ablaufen, auf die sich die Spieler untereinander einigen. Generell gilt umso mehr Tricks mit dem Ball, desto besser, denn so beweisen Streetballer ihre Ballkontrolle und Technik. Akrobatisch, schnell, flüssig und vor allem unvorhersehbar heißt hier die Devise, denn der Gegenspieler soll schließlich in erster Linie verwirrt werden und staunend stehen gelassen werden, während man selbst zum Korb zieht. Und das funktioniert nun mal am besten wenn der Gegner vor lauter Tricks nicht mehr weiß, wo der Ball aufkommt oder sich in der nächsten Sekunde befindet. Ähnlich wie beim Fußball gilt das Spielen des Balles durch die Beine des Gegenspielers als besonders große Demütigung.

One on One und Winner’s Ball

Grundsätzlich wechselt auch beim Streetball nach jedem Korberfolg der Ballbesitz. Als Regelvariante kann allerdings auch die Mannschaft, die den letzten Korb erzielt hat den Ball behalten und erneut angreifen - was natürlich die Situation für die verteidigende Mannschaft nicht gerade einfacher macht. Finden sich nicht genügend Spieler, kann auch ein direktes Duell Eins gegen Eins (One on One) auf einen Korb ausgetragen werden.