Trendsport: Klettersteig gehen

Nähe zur Natur boomt!

In den letzten Jahren wurde Klettersteig gehen immer beliebter – auch wenn es bis dato keine genaue Zahl gibt, wird die Anzahl an „Ferratistis“ (so nennt man Klettersteiggeher) immer größer. Welche verschiedenen Arten von Steigen es gibt und worauf man achten sollte, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Was ist ein Klettersteig?

Ein Klettersteig ist ein gesicherter Kletterweg, der mit Eisenleitern, Stahlseilen und Eisenstiften gesichert ist. Ursprünglich wurden diese Wege von italienischen Soldaten errichtet, um Kriegsstellungen ausbauen zu können. Mittlerweile ist es ein immer beliebteres Hobby von Naturliebhabern, die auf die Kombination von Herausforderung und Nervenkitzel stehen. Das Gute am Klettersteig gehen: Bei Beachtung aller Spielregeln gibt es fast kein gefährliches Risiko.

Welche Arten von Klettersteigen gibt es?

Mittlerweile gibt es für alle Schwierigkeitsstufen verschiedene Angebote – egal ob für Anfänger oder Hochalpin-Experten:

  • Versicherte Steige: Hier handelt es sich um einfache Wanderwege mit stellenweise gesicherten Kletterpassagen. Diese Wege haben meistens einen kurzen Zustieg und sind auch für Personen geeignet, die nicht schwindelfrei sind.
  • Klassische Klettersteige: Für sämtliche Schwierigkeitsstufen sind klassische Klettersteige geeignet. Hier läuft ein durchgängiges Drahtseil mit Zwischensicherungen am Berg entlang, der mit Eisentritten und Leitern ausgestattet ist.
  • Sportklettersteige: Diese Variante ist nur für wirklich geübte Sportler geeignet. Wie bei den klassischen Klettersteigen verläuft auch hier ein Drahtseil, allerdings gibt es keine helfenden Tritte.

Was muss man beim Klettersteig gehen beachten?

Grundsätzlich ist Klettersteig gehen nicht schwer, allerdings muss man sich unbedingt an diverse Regeln halten, da Fehler ansonsten fatale Folgen haben können. Ein zwei- bis dreitägiger Klettersteigkurs durch einen staatlich geprüften Bergführer bietet eine gute Grundausbildung. Das wichtigste Grundprinzip lautet: Zu jedem Zeitpunkt gesichert sein! Achte beim Umhängen darauf, dass du immer mit einem Karabiner eingehängt bleibst und nur den anderen ausklinkst!