Trendsport: Parkour

Akrobatik pur!

Parkour: Die kunstvolle Bewegung

Der Trendsport aus Frankreich ist genau genommen eigentlich keine richtige Sportart, sondern eine Philosophie. Bei Parkour geht es darum, große Hindernisse mittels dem schnellsten und vor allem dem effektivsten Weg zu überwinden. Der Name leitet sich vom französischen Begriff „parcours du combatant“ ab – darunter versteht man den klassischen Hinderniskurs beim Militärtraining.

Wo trainiert man Parkour?

Ursprünglich ist Parkour entstanden, um junge Leute in Großstädten zu fordern. Doch der Sport kann eigentlich überall betrieben werden – auch in der freien Natur gibt es viele verschiedene Barrieren. Die typischen Parkour-Hindernisse sind jedenfalls:

  • Mauern und Absperrungen
  • Mülltonnen, Tische, Bänke oder Blumentöpfe
  • Bäume, Felsen, Gräben oder Äste
  • Schmale Simse

Für wen ist Parkour geeignet?

Grundsätzlich gibt es beim Parkour keine Altersgrenzen – jedoch sollte man eine gewisse Körperbeherrschung, Kraft und vor allem eine gute Selbsteinschätzung mitbringen. Auch wenn kein Hindernis umgelaufen oder ausgelassen werden darf, entscheidet immer der Traceur (so nennt man Parkour-Läufer) selbst, ob er sich die Barriere zutraut oder nicht. Sollte er es nicht überwinden können, gilt er niemals als Feigling – er zeigt, dass er für sein Handeln die Verantwortung übernehmen kann.

Welche Ausrüstung benötigt man?

Neben einer bequemen und an das Wetter angepassten Kleidung sind die Schuhe das Wichtigste. Diese sollten strapazierfähig sein, einen guten Grip haben sowie über eine Fersendämpfung und eine seitliche Fußstütze verfügen. Wer möchte, kann einen Rucksack mit Trinkflasche und Wechsel-Kleidung mitbringen, das ist allerdings nicht notwendig.